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Über die Entstehung der Rasse lassen sich nur Vermutungen anstellen. Ob bei dem blauen Terrier aus der Grafschaft Kerry im Süden Irlands der Irish Wolfhound Pate gestanden hat, oder ob legendäre Hunde mit seidigem blauen Haar, die einst von sinkenden spanischen Schiffen in der Gegend an Land schwammen seine Ahnen sind, bleibt im Ungewissen. Jedenfalls haben ihn Hirten in der Grafschaft Kerry gezüchtet, um ihre Herden auf die Weiden zu treiben und die Wohnstätten zu bewachen. Auch für die Jagt auf Biber, Otter und Ratten wurde er abgerichtet. Im zweiten Weltkrieg wurde er sogar von Einheiten der englischen Armee als Meldehund und Wächter der Pulvermagazine eingesetzt.
Heute gilt er als aristokratischer Familienhund mit Veranlagung zum Wachhund, der seine Familie immer zufrieden stellen will und zu Kindern eine große Geduld an den Tag legt. Zu anderen Haustieren ist er selten aggressiv und wenn er von klein auf daran gewöhnt ist, respektiert er auch Katzen und spielt mit ihnen.
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Der Kerry Blue ist einer der elegantesten Terrier, der vor allem durch seine aristokratische Haltung, sein attraktives, stahlblaues Haarkleid und seiner Größe von 44 - 49,5 cm auffällt. Das seidige, wellige Fell haart nicht, doch es muss gepflegt werden. Drei bis vier mal wöchentliches Bürsten und Kämmen und etwa alle 6 bis 8 Wochen ein Bad gehören dazu. Sein Haar sollte auch regelmäßig rassetypisch geschnitten werden, um seine Eleganz zu unterstreichen. Bei etwas Geschick im Umgang mit Kamm und Schere kann es der Besitzer leicht erlernen.
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Große Anhänglichkeit, Fröhlichkeit und Kinderliebe zeichnen das Wesen des Kerrys aus. Er ist von Natur aus wachsam, sehr intelligent und lernfreudig, daher ein hervorragender Partner für alle Hundesportarten. Er braucht Bewegung und einen Herrn, der ihn liebevoll, aber konsequent erzieht.
Mit einem Satz:
Der Kerry Blue Terrier ist ein idealer Familienhund
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Stonebiter´s Ducal Diego, besser bekannt als Diktus
im Alter von 9 1/2 Jahren
bei einem Agility Turnier
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Das beweist, dass auch ein älterer Kerry kann noch sehr sportlich ist, wenn er von seinen Besitzern gefördert wird.
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Ein sportlicher Kerry ist auch nicht wasserscheu und springt freudig von einem Boot in den See.
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Vor ca. 100 Jahren wurde der Kerry erstmals auf einer Ausstellung vorgestellt und ein Standart festgelegt, der bestimmte, dass die Farbe des Kerrys jede Schattierung vom hellen, bis zum dunklen blau haben muss. Heute jedoch finden wir schwarze Kerrys unter den Gewinnern. Noch schlimmer ist es, dass diese Hunde, deren Farbe vom Standart des Kerrys abweicht, sogar die höchsten Auszeichnungen erringen. Es besteht kein Zweifel darüber, dass der Kerry sein Hauptmerkmal - das auch in der Rassebezeichnung verankert ist - verliert, wenn er seine Farbe verliert! Wenn dem so ist, dann ist der Standart eine Farce und es sollte eine zweite Rasse geben, die Kerry Black genannt wird. (Auszug aus der englischen Zeitschrift “The Breeder” von 1948, von dem Verfasser E. Hacha.)
Leider hat sich das bis heute nicht geändert, denn auf vielen Ausstellungen im Inn - und Ausland stehen dreijährige, noch immer total schwarze Kerrys mit hartem Haar auf den ersten Plätzen. Im neuesten FCI - Standart vom 19.4.2005 steht, dass das Haar des Kerrys weich, üppig und wellig sein soll, blau in jeder Schattierung, mit oder ohne dunklere Abzeichen. Schwarz ist nur bis zum Alter von 18 Monaten zulässig, gleiches gilt für einen lohfarbenen Anflug. Manchmal könnte man glauben, dass es Richter gibt, die niemals den gültigen Standart gelesen haben, oder den Freund am anderen Ende der Leine beurteilen. Es gibt sogar Richter, die behaupten, dass es einen “Oststandart” gäbe, bei denen der Kerry Blue Terrier schwarz mit hartem Haar sein soll.
Fehler im FCI - Standart: hartes, drahtiges oder borstiges Haar. Nachzulesen in http://www.kft-online.de / Rasse / Rassestandart.
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Wenn ein Hund nicht mehr ganz so jugendfrisch ist, vergessen manche Halter, dass er ihnen früher Freude machte und sie stolz auf ihn waren. Ein alternder Hund ist kein Regenschirm, den man in die Ecke stellt und dort vergisst. Es ist nicht anständig, den Hund an einen jener “guten Plätze” abzuschieben, um Platz für einen jungen (zuchtfähigen) Hund zu haben. Er wird nie begreifen, warum er nicht in seiner vertrauten Umgebung bleiben darf. Dieses oft praktizierte Abschieben ist ein Vertrauensbruch an dem alten Tier. Hunde sind uns anvertraut und von uns abhängig. Wir haben die Verpflichtung, als Züchter und als Käufer für sie zu sorgen. Karin Jetter Deshalb bemühen wir uns, dass das Zusammenleben von Mensch und Hund für beide Teile zum Wohle und zur Freude beiträgt.
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